den vierziger wollte ich mit meiner familie feiern.
ein paar wochen vor meinem geburtstag habe ich meine schwestern
telefonisch zur grillfeier eingeladen.
einen gemeinsamen termin zu finden war schwierig. Gugi ist
als hoteldirektorin an den wochenenden immer im einsatz,
Sonja, als firmenchefin im lungau, bei vielen organisationen
und vereinen engagiert. darum hat es mich auch nicht gewundert,
auf meine einladung hin eine absage zu bekommen. obwohl
ich damit gerechnet habe, hatte es mich geärgert und
enttäuscht.
was soll´s - es wurde umorganisiert, ein besuch beim
tag der offenen türen im hundehof geplant (wir sind
ja wieder eine gastfamilie) und abendlich ein besuch bei
einem gitarrenkonzert in neumarkt am wallersee.
donnerstag zuvor hat mich Andi Pfandlbauer angerufen und
zu einem lauf am samstag eingeladen. zeitlich ging es sich
aus - der hundehof fängt um vier nachmittags an. wenn
wir uns um eins zu einer runde in st. wolfgang treffen ist
alles im lot...
nach einer runde um den bürglstein haben wir uns auf
den weg gemacht zum schwarzensee. ob sich dort oben auch
noch eine runde ausgeht, war ungewiss. kurz bei der Lore
angekommen meinte Andi - he wer is den doo...
ich glaubte meinen augen nicht - Anita war da, Sonja -
Gugi - Nicole - Alois Goldberger mit seiner Birgit... ich
war baff! noch dazu wo Richi mit Petra, Günter und
Petra, Mina, Werner und Eva auch dazugekommen sind.
bei der hütte angekommen kümmerten sich Gugi
und Werner gleich um die grillstelle. der rest genoss die
aussicht - und ich musste meine gedanken sammeln.
und wie ist der rest des tages verlaufen? mit feiern natürlich
- feiern mit meinen lieben und freunden. der tag danach
hatte es in sich - ich wusste gar nicht, wie sich so ein
jahrzentesprung auswirkt... es hat ganz schön gepocht
im kopf und gezwickt im bauch.
achja - das wichtigste noch - neben zwei großen kisten
mit köstlichkeiten darf ich ende november nach florenz
zum marathon fahren - aber das ist eine andere geschichte.
meinem schatz möcht ich für diese gelungene überraschung
danken - monatelang hat sie organisiert und gegrübelt.
hütte reserviert und leute zusammengetrommelt, absprachen
gemacht und aufträge erteilt. und das ganze hinter
meinem rücken. wenn man Anita kennt weiß man,
welche überwindungen dies für sie bedeutet mir
nichts erzählen zu dürfen.

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