.... amref marathon 4. mai 2008

Andre Lange

Andre Lange Klaus Spielbüchler

Andre Lange Klaus Spielbüchler

Klaus Spielbüchler

zu trainingszwecken habe ich mich entschlossen beim diesjährigen amref-marathon zu starten.

ich dachte mir, ob ich so am wochenende einen langen lauf mache, oder durch die stadt meine runden drehe kommt aufs gleiche raus. dass ich nicht mit vollem tempo laufen konnte wusste ich schon längst. der trainingsrückstand war zu groß, trotzdem habe ich eine zeit unter 3:30 stunden angepeilt.

schließlich kam ich auch auf die idee, meinen lauf einem guten zweck zu widmen und meldete mich beim veranstalter als pace-maker.

die antwort auf meine frage hat nicht lange auf sich warten lassen und ruth langer hat mir die zusage geschickt. schon im vorfeld habe ich in der teilnehmerliste festgestellt, dass ein guter bekannter von mir auch als pacemaker startet. André Lange, ultraläufer und deutschlandlauf-finisher aus deutschland führte die läufer unter die 4 stunden marke.

der lauf selber wurde auch von den medien live mitverfolgt. Anton Lauter von Marathon4you.de (im bild mit orangem t-shirt) war als aktiver reporter unterwegs. mit fotoapparat ausgerüstet finishte er die 42,195 km lange strecke in weniger als 3:30.

zum lauf selber: eine veranstaltung, die wirklich großes lob verdient hat. ich weiß, viele salzburger schimpfen über den eigenen lauf vor der haustüre - loben linz oder wien und machen sich lieber auf den weg nach münchen...

eins kann ich aber sagen: der amref hat sich wirklich eine teilnahme verdient. die organisatoren bemühen sich redlich, damit es den läufern an nichts fehlt. die laufstrecke ist abwechslungsreich und schön zu laufen. vom stadtkern gehts hinaus in die hellbrunner allee - 4 km gerade aus - ein streckenabschnitt, der, obwohl es nur gerade aus geht ein traum für das auge und der seele ist. welch ein anblick wenn der untersberg durch die bäume scheint. der rote teppich, auf dem wir richtung schloß hellbrunn gelaufen sind, hat den läufern so manches "oooh" und "boaaa" entlockt.

das teilnehmerfeld verträgt sicher noch einiges. waren es doch nur knappe 500 läufern die auf der langen distanz unterwegs waren - und die verteilen sich gut auf der strecke.

achja - meinen job habe ich auch erledigt: in 3:25:43 hab ich meinen 10. marathon (davon 9 unter 3:30) absolviert.