zu trainingszwecken habe ich mich entschlossen beim diesjährigen
amref-marathon zu starten.
ich dachte mir, ob ich so am wochenende einen langen lauf
mache, oder durch die stadt meine runden drehe kommt aufs
gleiche raus. dass ich nicht mit vollem tempo laufen konnte
wusste ich schon längst. der trainingsrückstand
war zu groß, trotzdem habe ich eine zeit unter 3:30
stunden angepeilt.
schließlich kam ich auch auf die idee, meinen lauf
einem guten zweck zu widmen und meldete mich beim veranstalter
als pace-maker.
die antwort auf meine frage hat nicht lange auf sich warten
lassen und ruth langer hat mir die zusage geschickt. schon
im vorfeld habe ich in der teilnehmerliste festgestellt,
dass ein guter bekannter von mir auch als pacemaker startet.
André Lange, ultraläufer und
deutschlandlauf-finisher aus deutschland führte die
läufer unter die 4 stunden marke.
der lauf selber wurde auch von den medien live mitverfolgt.
Anton Lauter von Marathon4you.de (im bild mit orangem t-shirt)
war als aktiver reporter unterwegs. mit fotoapparat ausgerüstet
finishte er die 42,195 km lange strecke in weniger als 3:30.
zum lauf selber: eine veranstaltung, die wirklich großes
lob verdient hat. ich weiß, viele salzburger schimpfen
über den eigenen lauf vor der haustüre - loben
linz oder wien und machen sich lieber auf den weg nach münchen...
eins kann ich aber sagen: der amref hat sich wirklich eine
teilnahme verdient. die organisatoren bemühen sich
redlich, damit es den läufern an nichts fehlt. die
laufstrecke ist abwechslungsreich und schön zu laufen.
vom stadtkern gehts hinaus in die hellbrunner allee - 4
km gerade aus - ein streckenabschnitt, der, obwohl es nur
gerade aus geht ein traum für das auge und der seele
ist. welch ein anblick wenn der untersberg durch die bäume
scheint. der rote teppich, auf dem wir richtung schloß
hellbrunn gelaufen sind, hat den läufern so manches
"oooh" und "boaaa" entlockt.
das teilnehmerfeld verträgt sicher noch einiges. waren
es doch nur knappe 500 läufern die auf der langen distanz
unterwegs waren - und die verteilen sich gut auf der strecke.
achja - meinen job habe ich auch erledigt: in 3:25:43 hab
ich meinen 10. marathon (davon 9 unter 3:30) absolviert.