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NEWS Juni 2006
Zeit für Bewegung
 
 


Im normalen Training oder Wettkampf genügen durchschnittlich 700 ml Flüssigkeit pro Stunde. Beim Radfahren kann bis zu 1 Liter pro Stunde getrunken werden.

Unter bestimmten Bedingungen kann aber beim Lauf das „Übertrinkphänomen" bzw. eine Wasservergiftung" auftreten.

Bei der Hyperhydration handelt es sich um ein Überangebot von Salz und/oder Flüssigkeit im Körper.
Je nachdem, ob die Flüssigkeit oder das Salz überwiegt, spricht man von: isotoner, hypotoner oder hypertoner Hyperhydration.
Hypertonie (bei zuviel Natrium) -
Hypotonie (bei zu wenig Natrium)

Bei Veränderung der Salzkonzentration nach oben bzw. nach unten (Osmolalität) kann es zu zerebralen Symptomen kommen, wie Kopfschmerzen, Krämpfe usw.
Wenn bei mehrstündigen Laufbelastungen viel Leitungswasser getrunken wird und dazu reichlich Glucosekonzentrate aufgenommen werden, dann müssen vom Körper Natrium-Ionen in den Darm dringen, um die Aufnahme (Resorption) des mineralstoffarmen Wassers zu ermöglichen.

Die von der Blutbahn in den Darm abgegebenen Natrium- und Chlor-Ionen vermindern damit die Natriumkonzentration im Blut. Beim Hawaii-Langtriathlon und bei 100 km-Läufen werden immer wieder Blutnatriumkonzentrationen unter 125 mmol/l (Hyponatriämie) gemessen. Diese erniedrigten Natriumwerte können zur Desorientierung und zu ernsten Hirnfunktionsstörungen (Hirnödem) führen. Vorbeugend sollte eine mit Kochsalz angereicherte Flüssigkeit aufgenommen werden (etwa in 0,5 Liter - 1,0 g NaCl).

 
 

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März 06: Ohne Frühstück läuft nichts! April 06: Waschbrett oder Waschbär?   Mai 06: Nordic Walking  
 
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