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NEWS November 2006 Zeit
für Bewegung |
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Das
Training hat immer wieder Spaß
gemacht und die Wettkämpfe waren
spannend und erfolgreich. Trotzdem
stellt sich jetzt gegen Ende der
Saison eine Art von Ausgelaugt
sein ein und man hat nichts dagegen,
dem letzten Wettkampf ins Auge
zu sehen. Das ist nicht weiter
verwunderlich, hat doch das konsequente
Ausdauertraining und der Streß
rund um die Wettkämpfe viel Energie
gekostet. Die Zeit für die Herbstpause,
die sogenannte Übergangsphase
in Form von aktiver Erholung ist
gekommen.
Das
Erholungsbedürfnis des Körpers steigt, je mehr
der physiologische Gleichgewichtszustand des
Stoffwechsels gestört wird.
Wie
nach einem erholsamen Urlaub die Arbeit wieder
leichter geht, brauchen auch die Sportlerbeine
und der Kopf eine Pause um neue Energie für die
nächste Wettkampfsaison zu tanken.
Auch die Psyche sollte ausspannen.
Der Partner, die Partnerin oder
die Familie wird sich über ein
Mehr an gemeinsamer Zeit und Aktivitäten
freuen.
Die aktive Erholung sollte sich
über mindestens zwei bis maximal vier Wochen
erstrecken. Es ist beabsichtigt und nicht weiter
tragisch, dass die Form dabei absinkt. Dieser
Abfall sollte allerdings in Grenzen gehalten
werden, indem ein lockeres Training in
alternativen Sportarten durchgeführt wird. Hauptsache
ist, daß es Spaß macht und kein Muß darstellt.
Der Umfang einer Trainingseinheit und
die Intensität sollten so nieder gehalten
werden, dass sie ohne größere Ermüdung bewältigt
werden kann.
Je nach
Trainingsumfang und Häufigkeit während
der Saison sollten ein bis zwei
Einheiten pro Woche beibehalten
werden, am besten im regenerativen
Pulsbereich. Alle, die ein tägliches
Training zu „brauchen“ glauben,
sollten es einmal mit ein bis zwei
Ruhetagen zwischen den Trainingseinheiten
versuchen. Vielleicht entdecken
sie ein neues, sehr positives Gefühl
dabei.
Eine weitere Möglichkeit wäre auch
die Verbesserung der bisherigen
Technik. Gerade, weil die Intensität
nicht wirklich hoch ist, kann man
sicher vermehrt auf die Ausführung
der Bewegung richten.
Entgegen zur Hauptsportart können
natürlich auch "alternative"
Sportarten ausgeübt werden.
Der Winter bietet ja eine Vielzahl
an Möglichkeiten. Langlaufen
im klassischem oder Skating Stil,
Schitouren, Eislaufen, ja sogar
Schneeschuhwanderungen machen gehörig
Spaß.
Eßgewohnheiten ändern
Nur zu gerne werden die alten Eßgewohnheiten
beibehalten. Mit der stark reduzierten
Trainingsbelastung sinkt auch der
tägliche Energiebedarf und der Körper
legt sich aus den überschüssigen
Kalorien sofort Fettreserven an.
Die sind zwar in jungen Jahren leichter,
aber ab dem 40. Lebensjahr schwerer
wieder loszuwerden.
Das natürliche Hungergefühl ist
übrigens ein sehr gutes Maß für
den tatsächlichen Nahrungsbedarf.
Wiedereinstieg ins Training
Der Trainingsumfang darf nur allmählich
gesteigert werden und sollte nach
ca. vier Wochen wieder das durchschnittliche
Maß der vorangegangenen Saison erreichen.
Begonnen wird mit langsamen Einheiten,
die nach den ersten zwei Wochen
mit mittleren Intensitäten gemischt
werden. Alles spielt sich in der
Grundlagenausdauer ab, in einem
Geschwindigkeitsbereich also, der
noch zu keiner Übersäuerung der
Muskulatur führen darf. In diese
Phase sollte auch ein sportärztlicher
Check und ein leistungsdiagnostischer
Test fallen. Aufgetankt mit neuer
Motivation, körperlich topfit und
ausgestattet mit den neuen Pulswerten
steht einem erfolgreichen Start
in die neue Saison nichts mehr im
Wege.
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