Nicht
jede auffällige Rückenform
ist immer auch eine Haltungsschwäche.
Häufig drücken sich
unterschiedliche Gefühlszustände
in einer der beschriebenen Haltungsformen
aus.
Insbesondere
Kinder äußern sehr
unmittelbar ihre Stimmungen und
das jeweilige Befinden auch in
ihrer Haltung. Die innere Haltung
wird zur äußeren Haltung.
Seelisches und Körperliches
stehen miteinander in enger Wechselbeziehung.
Innerseelische Gehalte wie Stimmungen,
Gefühle und Affekte drängen
nach außen und drücken
sich in Haltung und Bewegung aus.
Kinder hüpfen und tanzen
häufig spontan, wenn sie
sich freuen.
Angst, Nervosität, Unlust,
Leistungsdruck dagegen wirken
belastend auf die Haltung. Diesen
Kindern können wir mit haltungsfördernden
Übungen allein nicht helfen.
Hier ist erst einmal eine Analyse
der psychischen Befindlichkeit
erforderlich.
Manchmal helfen bereits kleine
Zuwendungen, Ermutigungen
oder nur Verständnis.