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Geschirrspüler
 
NEWS
Oktober 2006
Zeit für Bewegung
 
 
Muskelfunktionstests

Durch eine einfache Untersuchung mittels Muskelfunktionstest ist es möglich, Muskelungleichgewichte frühzeitig zu erkennen und diesen durch präventive Maßnahmen in der Schule und in der Freizeit entgegen zu wirken.


Prinzipiell wird zwischen primär zur Abschwächung neigender und primär zur Verkürzung neigender Muskulatur unterschieden.

Muskelfunktionstests sind zwar nie zu 100% objektiv, aber wenn gewisse Richtlinien eingehalten und sie von einer bzw. einem gut ausgebildeten Testerin bzw. Tester durchführt werden, gut reproduzierbar.

Hilfreiche Richtlinien für derartige Tests:
Standardisierte Ausgangsposition
Ausreichende Fixierung, um Ausgleichsbewegungen zu vermeiden
Vermeidung der Mithilfe anderer Muskelgruppen
Exakte Bewegungsausführung
Bewertung nach einem einheitlichen Schema
Möglichst immer die gleiche Testerin bzw der gleiche Tester

 

Hilfreiche Hinweise und
Fehlerquellen
für eine korrekte Testdurchführung:

Falsche Ausgangsstellung
Ungenügende Fixierung, wodurch Ausweichbewegungen möglich sind
Beeinflussung des Testergebnisses durch Mehrfachwiederholung
Zulassen der Mithilfe anderer Muskelgruppen
Wechselnde Testbedingungen (Raumtemperatur, Untersucher, etc. )

Allgemeine Hinweise:
Beide Seiten testen.
Bei Schmerz den Test sofort abbrechen bzw. gar nicht durchführen
Testerin bzw. Tester sollte dem Geschlecht der Schülerin bzw. des Schülers entsprechen.

 

Das verwendete Schema prüft den
Hüftbeuger
(M. iliopsoas)
Oberschenkelbeuger (Mm. ischiocrurales)
großen Brustmuskel (M. pectoralis maior)
geraden Oberschenkelstrecker (M. rectus femoris)
auf ihre Dehnfähigkeit

großen Gesäßmuskel (M. glutaeus maximus)
die Bauchmuskulatur (M. rectus abdominis)
Schulterblattfixatoren (Mm. rhomboidei et serratus)
Rückenstrecker der Brustwirbelsäule (M. erector trunci)
auf Abschwächungen.

Die Dehnbarkeit eines Muskels wird durch die Beweglichkeit in dem durch den Muskel bewegten Gelenk beurteilt. Diese wird wie folgt skaliert: 3 = stark verkürzt (vermindert dehnbar), 4 = mittel, 5 = nicht verkürzt (gut dehnbar).

Die Abschwächung wird so getestet, dass die Kinder den zu testenden Körperteil gegen die Schwerkraft bzw. gegen einen submaximalen Widerstand bewegen müssen. Die Angaben der Widerstandsgrößen beziehen sich auf das Leistungsniveau der Schülerin bzw. des Schülers und nicht auf die Kraftfähigkeit der Testerin oder des Testers. Auch hier wird wie folgt skaliert: 3 = stark abgeschwächt, 4 = mittel, 5 = nicht abgeschwächt.