Beobachten
Sie bei Ihrem Kind im Stehen einen
auffallend vorgewölbten Bauch
und gleichzeitig ein Hohlkreuz,
kann es sich um einen Hohlrücken
handeln (bei Kindern im Vorschulalter
ist dies noch eine normale Entwicklung,
sie sollte aber spätestens
mit dem 7. Lebensjahr ausgeglichen
sein). Schwache Bauch- und Gesäßmuskeln
verhindern, dass sich das Becken
aufrichtet. Diese Haltungsschwäche
kann zu einem vorzeitigen Wirbelsäulenverschleiß
im Lendenbereich führen.
Das
Aufrollen des Oberkörpers
aus der Rückenlage bei angewinkelten
Beinen sowie das Auf- und Abwinden
an Stangen und ähnlichen
Klettergeräten sind wichtige
Übungen, die die Bauchmuskulatur
Ihres Kindes kräftigen. Zur
Stärkung der Gesäßmuskulatur
achten Sie darauf, dass ihr Kind
viel läuft, Treppen steigt
und viel Fahrrad fährt, statt
Rolltreppen und andere Fortbewegungsmittel
zu benutzen.
Meist
tritt im Zuge einer allgemeinen
Muskelschwäche eine Kombination
aus diesen beiden beschriebenen
Rückenschwächen, die
Haltungsschwäche "Hohl-Rundrücken"
auf.