Vorrangig beanspruchte motorische
Fähigkeit
Armkraft
Testanweisung:
Im Strecksitz fasst die Testperson,
die mit gestreckten Armen gerade
noch greifbare, reichhohe Reckstange
schulterbreit im Kammgriff. Bei
gestrecktem Rücken und einem
Hüftwinkel von ca. 90°
werden die Fußsohlen durch
eine Turnmatte fixiert, um ein
nach vor rutschen während
der Übungsausführung
zu verhindern. Der Körper
wird dann in der Hüfte gestreckt.
Aus dieser Ausgangslage sollen
die Arme möglichst weit gebeugt
(Beugewinkel ca. 45°) und
dann wieder gestreckt werden (vgl.
Abb.). Der Körper darf dabei
nicht gewinkelt werden. Die Testperson
erhält die Aufgabe, innerhalb
von 15 Sekunden möglichst
viele solcher Klimmzüge auszuführen
(Beugung + Streckung = 1 Klimmzug).
Gezählt werden die ordnungsgemäß
ausgeführten Beugungen und
Streckungen innerhalb von 15 Sekunden.
Direkt vor dem Test sollte eine
Erwärmung der Arm- und Schultermuskulatur
erfolgen. Falls mehrere Teststellen
vorhanden sind, kann der Testleiter
für alle Schülerinnen
und Schüler zugleich das
Start- und Schlusskommando geben.
Testgeräte:
Reck, Stoppuhr, Matten
Fehlerquellen::
Mangelhaftes Strecken der Arme;
Schnepperbewegungen in der Hüfte;
unvollständiges Beugen der
Arme
Besondere
Hinweise:
Bei dieser Übung ist eine
genaue Testanweisung vorzunehmen.
Die Streckung bzw. Stabilisierung
der Hüfte ist ein Übungsmerkmal.
Weiters sind nur solche Versuche
zu werten, die eine vollständige
Beugung und Streckung ohne Mitschwingen
des Körpers (Hüfte)
zeigen. Die Kontrolle der Testdurchführung
durch die Lehrerin bzw. den Lehrer
ist wichtig.
Tipp: Schülerinnen und Schüler
können als Helfer fungieren
und die Zahl der ausgeführten
Beugungen und Streckungen zählen,
während die Testleiterin
bzw. der Testleiter sich auf die
nicht ordnungsgemäß
durchgeführten Klimmzüge
konzentriert und diese nach der
Zählung subtrahiert.
Normwerte:
Die Angaben betreffen Knaben und
Mädchen im Alter von 11-15
Jahren. Der Schnittpunkt der Koordinaten
Lebensalter-Anzahl ergibt der
Bewertung der Testleistung.
Mädchen