Sich
viel bewegen, draußen herumtollen,
die eigenen körperlichen
Fähigkeiten austesten - das
war noch vor 20 Jahren für
Kinder eine Selbstverständlichkeit.
Was
"sich im Gleichgewicht
befinden" bedeutet,
kann nur erfahren, wer es auch
bis zum Extrem erprobt hat. Kinder
"begreifen" über
Bewegung ihre räumlich-dingliche
Umwelt. Begriffe wie Schwung,
Gleichgewicht, Schwerkraft und
Reibung können nur über
grundlegende Bewegungstätigkeiten
wie Schaukeln, Rutschen, Balancieren,
Klettern etc. erworben werden.
Auf einem ganz schmalen Baumstamm
"zu balancieren" bedarf
einer ganz anderen Konzentration
als auf einem breiten Baumstamm
"zu gehen". Auf einer
hohen Mauer "zu balancieren"
bedarf mehr Mut und Angstbewältigung,
als auf einem Rinnstein.
Diese
Sinneserfahrungen
und Körpererlebnisse
sind z. B. unerlässlich,
damit wir unseren Körper
bewusst erfahren und mit ihm umgehen
können. Körpererfahrungen
sammeln beinhaltet:
verschiedene Positionen
des Körpers und vielfältige
Fortbewegungsarten
(z.
B. Laufen, Klettern, Springen,
Kriechen, Hüpfen, Rutschen)
auszuprobieren,
das Körpergleichgewicht
in verschiedenen Lagen
und auf verschiedenen Untergründen
zu erproben (z. B. Schaukeln,
Schwingen, Rollen, Drehen, Hüpfen,
Balancieren auf schmalen und labilen
Untergründen)
Spannung und
Entspannung zu
erfahren, körperliche Belastung
mit ihren Wirkungen auf Herz,
Atmung und Muskulatur zu spüren
die Körpergrenzen
durch Berührungsreize
(z. B. Tastspiele) und Bewegung
in begrenzten Räumen (Hindernisse
durch- und überwinden) zu
erfahren.
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Beobachten
Sie Ihr Kind:
Anhand
der nachfolgenden "Links"
können Sie selbst nachvollziehen,
welche Kinder bei
welchen Tätigkeiten
besonders gefährdet
sind und welche grundlegenden
körperlichen Tätigkeiten
diesen Auffälligkeiten
entgegenwirken.
Bedenken
Sie bitte immer:
Rechtzeitig erkannte Schwächen
sind im Zuge des Heranwachsens
immer noch ausgleichbar,
manifestierte Schäden
allerdings nicht mehr!
Schwache Rückenmuskulatur
mehr..
Schwache Bauchmuskulatur
mehr..
Haltung
mehr..
Füße
mehr.. |