Peptid-
und Glykoproteinhormone sind alle
körpereigenen Eiweiße,
die als Botenstoffe arbeiten, damit
sie in den Drüsen weitere Substanzen
freisetzen. Sie werden oft
auch als Wachstumshormone bezeichnet.
Dazu gehören HGH, Corticotropin
und Erythropoietin. Die Einnahme des
Hormon HGH dient zur Förderung
eines erhöhten Zellwachstums.
Nebenwirkungen:
Verformungen an Händen, Füßen,
Kinn, Nase
Verformungen an anderen
Körperteilen und der inneren
Organe auf.
Corticotropin,
auch unter der Abkürzung ACTH
bekannt, kann die körpereigene
Produktion von Cortison regulieren
und führt zur Euphorie.
Nebenwirkungen:
Abbau körpereigener Energiereserven
in Form von Fett und Zucker
Fördert Entzündungen und
Infektionen.
Durch
die Einnahme von Erythropoietin
(EPO) steigt die Anzahl der
roten Blutkörperchen
im Blut stark an. Dies hat
zur Folge, dass mehr Sauerstoff im
Blut transportiert werden kann. Dadurch
steigt die Ausdauer des Athleten,
was im Radsport, bei Marathonläufen
und im Skisport genutzt wird.
Erst vor kurzer Zeit wurde eine Methode
gefunden, die den Gebrauch dieses
Hormons eindeutig nachweisen kann.
Heute ist es möglich, EPO durch
einen Urintest nachzuweisen.
Nebenwirkungen:
Bluthochdruck
Veränderung der Fließeigenschaften
des Blutes. Das Blut wird zähflüssiger,
wodurch die Gefahr erhöht wird,
dass es die Herzkranzgefäße
verstopft und der Athlet einen Herzinfarkt
erleiden kann.
Feine Äderchen (Kapillaren) im
Gehirn oder in der Lunge können
ebenfalls nicht mehr versorgt werden,
woraus ein Platzen dieser Adern resultieren
würde.
Der
medizinische Einsatzzweck ist stattdessen
die Behandlung von Blutarmut oder
die Unterstützung der Therapie
von Krebskranken nach einer Chemotherapie.