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September 2006
Zeit für Bewegung
 
 
Peptid- und Glykoproteinhormone

Peptid- und Glykoproteinhormone sind alle körpereigenen Eiweiße, die als Botenstoffe arbeiten, damit sie in den Drüsen weitere Substanzen freisetzen. Sie werden oft auch als Wachstumshormone bezeichnet. Dazu gehören HGH, Corticotropin und Erythropoietin. Die Einnahme des Hormon HGH dient zur Förderung eines erhöhten Zellwachstums.

Nebenwirkungen:
Verformungen an Händen, Füßen, Kinn, Nase
Verformungen an
anderen Körperteilen und der inneren Organe auf.

Corticotropin, auch unter der Abkürzung ACTH bekannt, kann die körpereigene Produktion von Cortison regulieren und führt zur Euphorie.

Nebenwirkungen:
Abbau körpereigener Energiereserven in Form von Fett und Zucker
Fördert Entzündungen und Infektionen.

Durch die Einnahme von Erythropoietin (EPO) steigt die Anzahl der roten Blutkörperchen im Blut stark an. Dies hat zur Folge, dass mehr Sauerstoff im Blut transportiert werden kann. Dadurch steigt die Ausdauer des Athleten, was im Radsport, bei Marathonläufen und im Skisport genutzt wird. Erst vor kurzer Zeit wurde eine Methode gefunden, die den Gebrauch dieses Hormons eindeutig nachweisen kann. Heute ist es möglich, EPO durch einen Urintest nachzuweisen.

Nebenwirkungen:
Bluthochdruck
Veränderung der Fließeigenschaften des Blutes. Das Blut wird zähflüssiger, wodurch die Gefahr erhöht wird, dass es die Herzkranzgefäße verstopft und der Athlet einen Herzinfarkt erleiden kann.
Feine Äderchen (Kapillaren) im Gehirn oder in der Lunge können ebenfalls nicht mehr versorgt werden, woraus ein Platzen dieser Adern resultieren würde.

Der medizinische Einsatzzweck ist stattdessen die Behandlung von Blutarmut oder die Unterstützung der Therapie von Krebskranken nach einer Chemotherapie.