Sie
finden wegen ihrer beruhigenden
Wirkung auf den menschlichen
Organismus in Sportarten wie Golf
und beim Sportschießen
ihre Anwendung. Jedoch wird es auch
beim Boxen und in anderen Kampfsportarten
verwendet, da durch Morphinpräparate
die Schmerzen unterdrückt werden.
Somit wird ein Warnzeichen des Körpers
ausgeschaltet und der Athlet kann
kurzzeitig seine physischen Grenzen
überschreiten.
Alle dieser Gruppe zugehörigen
Stoffe bewirken eine Abhängigkeit.
Des weiteren führen sie bei zu
hoher Dosierung zu Ohnmacht, Bewusstseinstrübung,
Lähmung des Atemzentrums und
zum Tod. Heute werden Narkotika kaum
noch benutzt, da sie sehr leicht nachzuweisen
sind und auch ihre Wirkung teilweise
fraglich ist. Jedoch muss der Sportler
bei der Einnahme von Erkältungsmitteln
aufpassen, da in diesen oft
Codein enthalten ist, welches
zwar nicht verboten ist, aber vom
Körper in Morphin umgewandelt
werden kann. Wird der Grenzwert von
1 mg Morphin pro Liter Urin nicht
überschritten, ist die Probe
als negativ zu bewerten.