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NEWS
September 2006
Zeit für Bewegung
 
 
Mediziner als Trainer.. oder Ärzte im Zwiespalt

 

Disqualifikation des Olympiasiegers und Weltrekordlers im 100-Meter-Lauf, Ben Johnson, bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul

1992 Dopingaffäre um Katrin Krabbe, Grit Breuer, Manuela Derr und ihren Trainer Thomas Springstein

Festina-Affäre bei der Tour de France 1998.

Der umstrittene Dopingfall Dieter Baumann von 1999, der vom IAAF für drei Jahre gesperrt wurde, obwohl national vom Dopingvorwurf freigesprochen.

Disqualifikation des dreifachen Goldmedaillengewinners Johann Mühlegg bei den Olympischen Winterspielen 2002.

Suspendierung von Jan Ullrich, Ivan Basso, Francisco Mancebo und Oscar Sevilla vor der "Tour de France 2006" wegen Dopingverdachtes im Zuge des Dopingskandal Fuentes.

Der Gewinner der Tour de France 2006 Floyd Landis vom Rennstall Phonak wurde positiv auf Testosteron getestet.

Der amerikanische Sprintstar, Weltrekordler und Olympiasieger Justin Gatlin wird im Juli 2006 das zweite Mal des Dopings überführt.

 

Beim Wort "Doping" sollte man nicht sofort an Spitzensportler denken, sondern auch an die Hobby- und Breitensportler. "Denn gerade diese bereiten den Sport- und Gesundheitspolitikern heute bereits mindestens ebenso große Sorge"

Bei einem Marathon in der Schweiz wurden bei 30% der freiwilligen Testpersonen Medikamente nachgewiesen. Bei einem anderen freiwilligen Dopingtest waren drei von acht genommenen Proben positiv. Hobbysportler verwenden meist Nahrungsergänzungen, Muskel aufbauende- und Schmerzmittel.

"Die Leistungssportler stehen unter ständiger ärztliche Betreuung, der Breitensportler aber ist zumeist ganz auf sich allein gestellt. Deshalb ist die gesundheitliche Gefährdung im Hobbysport größer als im Spitzensport"

In der heutigen Zeit geht es im Sport nicht nur um ichbezogene und soziale Aspekte, sondern auch um die finanzielle Absicherung. Ein Profisportler verdient seinen Lebensunterhalt mit Hilfe von Siegprämien und Sponsorenverträgen. Jedoch sind diese Gelder von seiner Leistung abhängig. Das bedeutet, dass nur ein guter Athlet sein Leben mit dem Sport finanzieren kann. Um Erfolg zu haben, ist ein intensives Training erforderlich. Manche Menschen sind nicht bereit, diese langwierigen Strapazen auf sich zu nehmen. So bleibt ihm nur noch der Ausweg, seine Leistung mit verbotenen Mitteln zu steigern. Aber auch um den Ansprüchen der Gesellschaft gerecht zu werden, ist oft Anlass sich zu dopen.

Das Dopingproblem ist besonders evident in Schnellkraft- und Ausdauersportarten wie etwa Gewichtheben, Bodybuilding, Leichtathletik, Radsport und Skilanglauf. Technisch anspruchsvolle Sportarten sind weniger betroffen.

 
 
Verbotene Wirkstoffe und deren Auswirkungen auf den Organismus
 

Bei Doping werden folgende drei Gruppen unterschieden:

1.) verbotene Wirkstoffe.
2.) nicht erlaubte Methoden, die angewendet werden können, um die Leistung des Sportlers zu steigern.
3.) Wirkstoffe, die bestimmten Einschränkungen unterliegen.

Die Gruppe der verbotenen Wirkstoffe unterteilt sich in Stimulanzien, Narkotika, Anabole Wirkstoffe , Diuretika sowie Peptid- und Glykoproteinhormone (EPO). Verboten sind weiterhin auch alle Stoffe, die in ihrer Wirkung oder chemischen Struktur mit den oben genannten Stoffen verwandt sind.

Seit dem 1. Januar 2003 werden verbotene Methoden zum ersten Mal genauer in den Dopingregeln beschrieben und unterteilt in:
Erhöhung der Transportkapazität für Sauerstoff,
Manipulation von Dopingproben sowie Gendoping.

Zu der dritten großen Gruppe des Dopings gehört zum Beispiel Alkohol und Cannabis. Des Weiteren sind lokale Betäubungen nur erlaubt, wenn sie kein Kokain als Wirkstoff enthalten und eine medizinische Untersuchung zu Grunde liegt, welche die Notwendigkeit bestätigt. Der Einsatz von Kortikosteroiden (entzündungshemmende Medikamente) ist ebenfalls nur beschränkt zugelassen
. Eine lokale Anwendung der Entzündungshemmer an Haut, Ohr, Auge und Gelenken, sowie die Inhalation ist erlaubt. Erfolgt eine Behandlung mit diesem Wirkstoff bei Wettkämpfen ist eine schriftliche Mitteilung an die Wettkampfleitung erforderlich. Betablocker sind Wirkstoffe, die nur beschränkt zulässig sind. Sie verhindern Nervosität und wirken beruhigend auf Herz und Kreislauf. In Sportarten, in denen Ruhe und Konzentration eine große Rolle spielen, sind Betablocker deshalb verboten.

 
Aktuelles!
   
Termine:    
Rennrad

Intersport Radmarathon

16. September 2006
Laufen
Walser Dorflauf
16. September 2006
Mountainbike
Staatsmeisterschaft Downhill

17. September 2006

Eröffnung Hatzl Sport & Service
Eröffnungsfeier der neuen Räumlichkeiten
Fa. Hatzl Sport & Servic
Eugendorf

16. - 17. September 2006

 
Aktionen:
   
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Zeit für Bewegung

Klaus Spielbüchler

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Ohne Frühstück läuft nichts!
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Waschbrett oder Waschbär?
Mai 06:
Nordic Walking
 
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