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Geschirrspüler
 
NEWS
Juli 2007
Zeit für Bewegung
 
 
Wiederstandsfähig gegen Ermüdung!

 

Ausdauer

systematische Wiederholung
Gesundheitssportliche und leistungssportliche Ambitionen können nur durch eine Regelmäßigkeit und eine kontinuierliche Trainingsarbeit realisiert werden. So sollten gezielt mindestens 2, besser 3-4 Trainingseinheiten pro Woche systematisch fest eingeplant werden. Nur über ein strukturiertes Zeitbudget kann die systematische Wiederholung realisiert werden.

Periodisierung
Immer die gleiche Strecke in der gleichen Geschwindigkeit und der gleichen Zeit führt zu Geschwindigkeitsbarrieren, die eine Leistungssteigerung unmöglich machen. Aus diesem Grund ist eine sinnvolle Trainingsplanung in mehrere Abschnitte unterteilt, in denen unterschiedliche Belastungsumfänge (Zeit, Streckenlänge) und Belastungsintensitäten (Grad der Anstrengung, Geschwindigkeit, Widerstand) zur Anwendung kommen. Zudem sind Erholungsphasen in den Trainingsprozess einzuplanen. Man unterscheidet Jahresplanungen, Monats- und Wochenplanungen.

Trainingswirksamer Reiz
Der Muskel, das Herz-Kreislaufsystem und der Stoffwechsel benötigen eine bestimmte körperliche Anstrengung, um einen Anpassungsprozess in Gang zu setzen. Diese trainingsrelevanten Schwellenbereiche können über eine sportmedizinische Leistungsdiagnostik mittels Herzfrequenzerfassung, Laktatabnahme und Spiroergometrie ermittelt werden.

Belastung und Erholung
Nach anstrengenden körperlichen Belastungen benötigt der Körper eine Ruhephase, um den Verschleiß von Muskeleiweiß und den Verbrauch von energiereichen Substraten (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße) zu kompensieren. Durch zu frühe nachfolgende Trainingsbelastungen findet der Körper nicht zurück in sein inneres Gleichgewicht und kann sich nicht auf einem höheren Leistungsniveau stabilisieren. Insofern ist immer auf eine ausreichende Erholungszeit zwischen zwei Trainingsbeanspruchungen zu achten.

Muskelkater
Muskelkater ist häufig eine Begleiterscheinung beim sportlichen Belastungsreiz. Muskelkater kündigt sich durch Muskelschmerzen an, die 1-2 Tage nach der Belastung auftreten.

Ein untrainierter oder überbelasteter Muskel reagiert auf die Beanspruchung mit kleinen Rissen in den Muskelfasern. Durch diese kleinen Risse dringt langsam Flüssigkeit ein, sodass sich nach 24-36 Stunden kleine Ödeme bilden. Durch die eingelagerte Flüssigkeit schwillt die Muskelfaser an und wird gedehnt. Diese Dehnung führt zu einem Dehnungsschmerz, der als Muskelkater wahrgenommen wird.

Die Zellschwellungen der Muskelfaser führen zu einer Gefäßeinengung, die wiederum die Durchblutung drosselt. Die verminderte Muskeldurchblutung führt ihrerseits zu einer reflektorischen Verspannung (Muskelhärte), die wiederum die Muskelschmerzen verstärkt. All dies erklärt die Verzögerung bis zum Auftreten des Muskelkaters.

Elektronenmikroskopisch nachweisbar heilen Verletzungen innerhalb von 6 Tagen vollständig ab. Demzufolge ist ein Muskelkater individuell schmerzhaft vom 2. bis ca. 5. nach der Belastung zu spüren.

Muskelkater verschwindet in der Regel von allein. Sie können den natürlichen Heilungsprozess unterstützen, indem sie die Muskulatur warm halten. Warme Bäder, Sauna, Lockerungsübungen und Schwimmen fördern die Durchblutung und unterstützen so die Regeneration. Leichte Bewegungsübungen mit langsamen und kontrollierten Bewegungen und Dehnübungen sind sinnvoll.

 

Alle Fragen vom Ernährungsbogen (NL Juni 2007) richtig beantwortet hat:

Magarete Grünbauer
Salzburg

Wir gratulieren herzlich!

Alle richtigen Antworten findet ihr hier >>>

 
 
 
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Zeit für Bewegung


Klaus Spielbüchler

 
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