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NEWS Juni 2006
Zeit für Bewegung
 
 
Ohne Wasser "läuft" nichts!


Wasser ist mengenmäßig die wichtigste Komponente des menschlichen Körpers und für etwar 60 Prozent des Körpergewichtes verantwortlich. Ohne Wasser gibt es kein Leben und der Erhalt des Körperwassers und der Elektrolyte stellt eine zentrale Aufgabe eines jeden Organismus dar.

Bei einem erwachsenen Menschen liegt der durchschnittliche Tagesbedarf an "Wasser" bei etwar 40 Gramm pro kg Körpergewicht.

Der Wasserbedarf eines Menschen der:
50 kg wiegt beträgt 2,0 Liter pro Tag.
60 kg wiegt beträgt 2,4 Liter pro Tag.
70 kg wiegt beträgt 2,8 Liter pro Tag.
80 kg wiegt beträgt 3,2 Liter pro Tag.
90 kg wiegt beträgt 3,6 Liter pro Tag.

Der Schweißverlust beträgt je nach Sportart, Intensität, Klima und individueller Veranlagung bei 0,5 bis 2,5 Litern pro Stunde sportlicher Belastung. Die Zufuhr von reinem Wasser hat in allen Sportarten - aber besonders bei Ausdauersportarten - Vorrang.

Übrigens ist der Mensch ein wahrer Schweißverschwender. Kaum ein anderes Tier schwitzt so stark wie der Mensch. Das bedeutet also: TRINKEN - TRINKEN und nochmals TRINKEN.

Trinken – aber was ?
Die Regale in Sportfachgeschäften und Supermärkten verlocken und verwirren mit ihrem reichen Angebot an Elektrolyt- und Sportgetränken, deren Zahl noch ständig wächst. In Ruhe und während geistiger Arbeit sind Natursäfte verdünnt mit Wasser oder Mineralwasser von Vorteil. Zu bedenken ist allerdings die nicht zu unterschätzende Anzahl an Kalorien, die derartige Fruchtsäfte enthalten.

Zur Flüssigkeitszufuhr bei sportlichen Belastungen bis zu 5 Stunden Dauer (!) reicht reines Wasser oder kohlensäurearmes Mineralwasser völlig aus. Erst bei längeren Belastungen ist es sinnvoll ein Mineralgetränk zu trinken. Dies sollte dann zur Unterstützung der Kohlenhydrataufnahme natriumhaltig sein (ca. 0,5 bis 1,0 g Kochsalz je Liter). Mineralstoffarmes oder gar -freies Wasser kann zur so genannten Wasservergiftung oder Übertrinken führen, wenn auf diese Weise mehr als 3 bis 6 Liter Schweißverlust ergänzt wird. In der Praxis können dennoch lange Wettkämpfe mit Leitungswasser gut überstanden werden, wenn man regelmäßig mineralstoffhaltige Nahrung zu sich nimmt.

Trainierbarkeit der Nahrungsaufnahme
Bemerkenswert ist die Tatsache, dass die Nahrungsaufnahme beim Sport sehr gut trainierbar ist. Bei einigen Sportlern scheint ihre hervorragende Ausdauerleistung zum großen Teil von der Leistungsfähigkeit und dem guten Trainingszustand ihres Verdauungssystems abhängig zu sein.

Die Praxis zeigt, dass bei langen Hitzewettkämpfen Trinkmengen von weit mehr als 1 Liter pro Stunde verwertet werden, eine Menge, die theoretisch unphysiologisch ist und von Untrainierten im Ruhezustand nicht verkraftet wird. Selbst hypotonische* Kohlenhydratlösungen werden während sportlicher Belastung - nach einer gewissen Gewöhnungszeit - in solch großen Mengen verkraftet, die normalerweise zum Erbrechen führen.

*Getränke, die eine geringere Konzentration an Mineralien als die in den Körperflüssigkeiten haben. Somit werden sie unter körperlicher Belastung besser und schneller aufgenommen als isotonische.

Raten und Gewinnen
Versuchen Sie nun die Fragen zu beantworten. Unter den Einsendern werden 2 exclusive Preise verlost. Einsendeschluss ist der 20. Juni 2006. Die Gewinner werden im Newsletter Juli 2006 bekanntgegeben.
Sollten Probleme beim Absenden des Formulars auftreten ersuchen ich Sie die Antworten in einem gesonderten Mail zu senden. Pro Frage ist nur eine Antwort gültig.
Nun wünsche ich Ihnen viel Wissen beim Rätseln.

 
 
Wussten Sie das..
 

Freitaucher oder auch Apnoe-Taucher (Apnoe kommt aus dem Griechischen und bedeutet Atemstillstand) können ohne Sauerstoffgerät bis zu über 130m tief tauchen und bis zu über 7min. unter Wasser bleiben. Um die Sauerstoffversorgung des Körpers dabei so gering wie möglich zu halten, senken sie durch Konzentration ihren Herzschlag auf zwölf(12!!!) Schläge pro Minute!

Fehlerteufel: der Apnoe-Weltrekord liegt in der Disziplin "no limits" bei sage und schreibe 209,6 Metern! Aufgestellt durch den Belgier Patrick Musimu letztes Jahr. Mehr Info dazu auf der Website www.patrickmusimu.com , dort findet sich auch eine beeindruckender Bericht dieses Rekords!
Ein herzliches " Dankeschön" für diese Infos Hans!
(www.dive-center-attersee.at)



Was geschieht bei Wassermangel bzw. beim Verdursten?
Wassermangel im Körper bewirkt eine Konzentration von Giftstoffen in der Körperflüssigkeit. Die Stoffwechsel Endprodukte können nicht aus den Körperzellen transportiert werden. Der Körper vergiftet sich. Ein Wasserverlust von mehr als 20 Prozent bedroht das Leben. Wie jeder Sportler weiß, sind große Wasserverluste durch Schweiß, mit der entsprechenden Flüssigkeitsmenge und Mineralstoffen auszugleichen. Das gleiche sollte bei Durchfall beachtet werden.

 
Aktuelles!
 
Termine:    
Mountainbike

24 Stunden MTB EM
Regau

16. bis 18. Juni 2006
Rennrad

Glocknerkönig

4. Juni 2006
Laufen
Intersport Eybl Salzkristall Lauf Hallein
25. Juni 2006
Schwimmen
Bundesmeisterschaft
Linz

22. - 25. Juni 2006

Zeit für Bewegung

Klaus Spielbüchler

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März 06: Ohne Frühstück läuft nichts! April 06: Waschbrett oder Waschbär?   Mai 06: Nordic Walking  
 
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