Dass
unsere Haut in der Sonne braun wird,
soll nicht nur der Schönheit
dienen. Es ist ein Schutzmechanismus,
den die Natur beim Menschen eingerichtet
hat. Wie ein Regenschirm, der unsere
Kleidung vor dem Nasswerden bewahrt,
schützt uns die Bräune
davor, dass Sonnenstrahlen unserer
Haut Schaden zufügen können.
Wenn
Sonnenstrahlen auf die Haut treffen,
bildet sie einen braunen Hautfarbstoff,
der Melanin heißt. Melanin
sorgt dafür, dass die Strahlen
nicht so tief in die Haut eindringen
können. Wenn die Haut
einmal zu lange in der Sonne war
und gar nicht ausreichend Melanin
bilden konnte, entsteht ein Sonnenbrand.
Sonne
und Wärme vollbringen bei vielen
Menschen wahre Wunder. Nicht selten
kommen in der ersten Jahreszeit
auch die wohlbekannten Frühlingsgefühle
zurück.
Das
mangelnde Sonnenlicht spielt im
Herbst und Winter eine wesentliche
Rolle bei der sogenannten "saisonabhängigen
Depression". Kein Wunder, denn
stärkere und längere
Sonneneinstrahlung weckt die Lebensgeister.
Grund dafür ist der Botenstoff
Serotonin im Gehirn,
der für Antrieb, Stimmung und
Impulsivität, aber auch für
den Sexualtrieb verantwortlich ist.
Auf ihrem Weg vom Auge über
Netzhaut und Sehnerv ins Gehirn,
beeinflussen die Sonnenstrahlen
die Serotonin-Produktion in der
Zirbeldrüse im Zwischenhirn.
Das vermehrte Licht reduziert auch
die Ausschüttung des Hormons
Melatonin, das nicht nur für
die Hautpigmentierung, sondern auch
für die Müdigkeit verantwortlich
zeichnet.
Calcium,
Beta-Karotin, Vitamin
E und C
unterstützen Ihre Haut bei
der Vorbereitung auf die Sonne.
In der Sonne erhöht sich der
Vitaminbedarf, da mehr Radikale
gebildet werden. Die Hautschutzvitamine
Beta-Karotin, Vitamin E und C fangen
in der Haut Radikale ab, die durch
Sonnenlicht entstanden sind. Zusammen
sind die drei Komponenten ein sorgfältig
aufeinander abgestimmtes Team, das
gemeinsam die Gesunderhaltung der
Haut unterstützt. Das Calcium
wirkt sich ferner stabilisierend
auf die Zellwände aus.