Damit Sie in Zukunft nichts
mehr aus dem Gleichgewicht bringt, gibt es unseren Balance-Monat.
Und so hängt das eine mit dem anderen zusammen:
Wenn Sie sich im Gleichgewicht befinden, dann passt alles – die
Muskeln der linken Seite funktionieren wie die der rechten. Reagieren
gleich schnell. Lassen sich ebenso fein dosiert ansteuern.
Was sich anfangs anfühlt wie
ein kippeliger Kraftakt, entwickelt sich alsbald zu einem koordinierten
Spiel mit wachsendem Sinn fürs Gleichgewicht. Die Symmetrie verbessert
sich, die Stabiliät des Körpers nimmt zu und ebenso die Sensomotorik.
Das System der Balance basiert auf einem Netz von Nervenrezeptoren.
Diese geben dem Gehirn permanent Auskunft darüber, welcher Teil
des Körpers sich gerade wo im Raum befindet.
Auf festem Boden und mit offenen
Augen kein Thema – wird es aber wackelig und dazu noch dunkel,
ist es ums Gleichgewicht meist ganz finster bestellt.
Aber nicht lange: Sie werden sich wundern, wie schnell die Übungen
wirken.
Ein weiterer Effekt dieser Bewegungen ist die Stimulation der Tiefenmuskulatur
des Rückens, wodurch das Training zugleich präventiven Charakter
bekommt.
Machen Sie täglich eine Standübung
(jeweils zwei bis drei Durchgänge).
Sie brauchen dafür nur etwa 15 Minuten.
Ein Aufwärmen ist nicht nötig, weil
die Übungen sehr langsam ausgeführt werden. Wichtig
ist eine gute Bauchvorspannung und eine stetige, ruhige Atmung,
ganz besonders das tiefe Ausatmen – so finden Sie zielsicher
Ihre ausbalancierte Mitte.
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Das Gleichgewicht im Sitzen
Egal, ob beim Vorstellungsgespräch
oder beim gemütlichen Zusammensitzen mit Freunden: auch im Sitzen
wünscht man sich eine souveräne Ausstrahlung.
Aber wahrscheinlich haben Sie das auch
schon erlebt:
Sie sitzen mit jemandem im Gespräch, haben aber das Gefühl,
Sie kommen an den anderen einfach nicht heran. Obwohl er sich Ihnen
zuwendet, haben Sie den Eindruck, er möchte eigentlich so schnell
wie möglich wieder weg. Wahrscheinlich trügt dieser Eindruck
gar nicht und Sie haben nur unbewusst wahrgenommen, dass er Beine und
Füße von Ihnen weggedreht hat, und interpretieren dies automatisch
als Fluchthaltung.
Auch die Art, wie jemand auf
seinem Stuhl sitzt, kann Ihnen manchmal Hinweise auf die innere Haltung
Ihres Gegenübers geben. Wenn Ihr Gesprächspartner den Oberkörper
auf Sie zu oder von Ihnen wegbewegt, kann er damit spontane Zustimmung
oder Ablehnung ausdrücken. Wenn Ihnen jemand weit zurückgelehnt
und mit vor der Brust verschränkten Armen gegenübersitzt,
ist er im besten Fall Ihnen gegenüber skeptisch eingestellt, im
schlimmsten dagegen ablehnend bis feindlich. Wenn schließlich
jemand im Gespräch mit Ihnen ständig auf seinem Stuhl herumzappelt,
die Beine nicht stillhalten kann und ständig die Sitzhaltung wechselt,
ist er eindeutig nicht bei der Sache und unkonzentriert - ein Grund,
ein solches Gespräch möglichst schnell zu beenden.
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