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Zu Beginn wurde noch nach Gefühl
für das richtige Tempo gelaufen. Später kamen dann die Pulsuhren
und jetzt geht es fast gar nicht mehr ohne "Laufcomputer".
Egal, ob Sie laufen, skaten, nordic walken oder biken: Mit einem dieser
Laufcomputer lässt sich effektiver trainieren. Die Frage ist nur
mit welchem? Das Angebot ist vielseitig und immer mehr Modell von noch
mehr Hersteller kommen auf den Markt.
Nicht nur die Funktionen sind für
eine Anschaffung interessant, sondern auch der Preis. Dieser reicht
von knapp € 10,- Euro von einer Billigeinkaufskette bis zu knappe
€ 500,- von einem finnischen Hersteller. Dabei die Funktionen zu
vergleichen wäre unfair. Wichtiger ist vielmehr, sich vorher zu
überlegen, wozu der neue Sportpartner seine Dienste zur Verfügung
stellen darf. Die wichtigsten, wie zum Beispiel, Herzfrequenzmessung,
Kalorienverbrauch, Speicherung der Trainingszeit, manuell einstellbare
Herzfrequenzzone ist schon Voraussetzung. Der Unterschied liegt oft
im Detail: Höhenmesser, Wasserdichtheit, zusätzliche Radfunktionen,
installiertes Trainingsprogramm, Own-Zone Training, Auswertung der Trainingseinheiten
auf dem PC, Codierte Herzfrequenzübertragung, Speicherung von Zwischenzeiten,
Aufzeichnung des Höhenprofiles, gekoppelt mit Laufsensor zur Geschwindigkeits-
und Kilometerleistungsüberwachung und und und...
Kurz gesagt, "Die" Pulsuhr
mit allen Funktionen die ich brauch gibt es nicht, einen Kompromiss
zu finden ist oft schwer. Zum Schluß komme ich dann wieder auf
das Äußere, den Preis, die Bedienfreundlichkeit und die Ablesbarkeit
des Displays zur Geltung.
Hier ein paar digitale Trainingsbegleiter
im Vergleich:
Nike + Apple iPod |
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- Eine Intensitätskontrolle
übe Herzfrequenz-Messung ist im System nicht enthalten. Nach
dem Training können die Daten, Stecke, Zeit, Tempo und Kalorien
auf das Webportal von nike aufgespielt werden. Deutsche Sprachversionen
waren auf dem Clip nicht verfügbar, dafür motiviert die
Musk aus dem iPod tatsächlich. Derzeit gibt es nichts Vergleichbares
am Markt. |
Polar RS800sd |
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- das neueste Produkt vom finnischen
Marktführer. Ein Top-Laufcomputer für die exakte Trainingssteuerung.
Breitensportler, denen es wert ist, in ein integriertes System zu
investieren, können damit alle Laufdaten (Herzfrequenz, Geschwindigkeit,
Höhenmeter, Distanz, Beat to Beat Aufzeichnung) bequem aufzeichnen,
analysieren und herzeigen. Der neue Speedsensor übernimmt das
automatische Ein- und Ausschalten und der Brustgurt kann nicht nur
am felxiblen Kunststoffgurt, sondern auch auf spezielle Adidas-Shirts
oder Sport-BHs geklickt werden. Ein Batteriewechsel ist bei allen
Komponenten (was bei Polar neu ist) selbst möglich. Ein Top-Gerät
- wenn nicht der hohe Preis wäre - € 479,- |
Suunto t6 / Duathlon Pack |
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- Gemeinsam mit dem Suuonto Food
Pod und dem Bike Pod haben Multisportler alles, was sie für
die Aufzeichnung ihrer Trainingsdaten über Wasser brauchen.
Zusätzlich gibt es am t6-Computer eine Höhenmesser- und
Barometerfunktion. Für die Distanzmessung beim Laufen wird
der Foot Pod in die Verschnürung des Laufschuhs unkompliziert
eingesteckt. Am Fahrrad wird er Bike Pod an Stelle des Schnellverschlusses
montiert und ein Magnet in den Speichen angebracht. Ein Batteriewechsel
kann man beim Gurt und bei den Pods selbst durchführen.
Für ambionierte Dua/Triathleten ein Top-Gerät, dass sich
auch im Preis von € 499,- niederschlägt. |
Garmin Forerunner 305 |
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- Das Gerät benötigt keinen Sensor
im Schuh um die Distanz zu messen. Ohne Kalibrierung werden die
Daten über GPS geliefert. Die Stromversorgung erfolgt über
einen Akku samt Anschlusskonsole. Wenn die GPS-Funktion aktiviert
ist verbraucht der Computer viel Strom und reicht dann für
knapp 10 Stunden. Also keine Uhr für Langzeitausdauereinheiten.
Besonders im alpinen Gelände spielt das GPS-Gerät seine
Stärken aus, wenn es um die Wegsuche geht. |
Polar FS2c |
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- Ein Einsteigerprodukt mit einem großen,
gut ablesbaren Display und Frequenzcodierung, dass damit auch in
einer Trainingsgruppe gut einsetzbar ist. Mit EKG-genauer Herzfrequenzmessung,
Angabe der gesamten Trainingszeit, durchschnittlicher und maximaler
Herzfrequenz und manuell einstellbare Zielzonen mit Alarm bietet
dieses Gerät alle Funktionen für Fitnessbewusste. Auch
mit mit € 60,- ist der Polar FS2c erschwinglich. |
Ciclosport CP12C |
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- Der CP12C verfügt über zwölf
Funktionen und hat ein gut ablesbares Display. Die Herzfrequenzanzeige
wird in Prozent es eingestellten Zonenbereiches dargestellt. Leider
ist das Gerät nur spritzwasserfest aber dafür mit €
40,- auch für Neueinsteiger erschwinglich. |
Polar F11 |
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- Eigentlich "die" Uhr für den
ambionierten Fitnesssportler. Mit dem OwnZone Test wird bei der
jeweiligen Sportart der aktuelle Leistungszustand gemessen und im
eingestellten Trainingsprofil umgesetzt. Das KEEPuFIT Trainingsprogramm
sagt ihnen, wie oft, wie lang und mit welcher Intensität Sie
trainieren dürfen, um Ihr Fitness-Ziel zu erreichen. Die Trainingdaten
wie Zeit, Kalorienverbrauch, Trainingseinheiten, Herzfrequenzmaximum
und -durchschnitt werden über eine Woche hin gespeichert und
zusammengezählt. Bei Erreichung des Trainingszieles bekommen
Sie dann auf dem Display einen Pokal als Trophäe erreicht,
der dann auch eine Woche lang zu sehen ist. Schon allein diese Funktion
überredet den Besitzer sich zu bewegen... |
Gesundheitsläufer können
sicher auch ohne Herzfrequenz und Distanzmessung auskommen und für
leistungsorientierte Sportler kann es allemal motivierend sein, die
Trainingsdaten anzusehen, aufzuzeichnen und auszuwerten. Aber irgendwann
keimt möglicherweise die Frage auf, was mehr bringt: über
die Daten zu grübeln und zu studieren oder einfach laufen zu gehen.
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