Kamille, Pfefferminze
und Wermut als Tee hilft bei Verdauungsstörungen.
Blähungen vorbeugen indem man die Zweigspitzen des blühenden
Bohnenkrautes frisch oder getrocknet bei Hülsenfrüchten,
Rot- und Weißkohl als Würze verwendet. Langsam essen und
gut kauen.
Engelwurztee bei Stuhlverstopfung und Hämorrhoiden,
2 EL getrocknete, zerkleinerte Wurzel in 1/2l kaltem Wasser über
Nacht ansetzen, morgens erwärmen, abseihen, tagsüber trinken.
Bei Blähungen, nach der Mahlzeit 1/2 TL Kümmelfrüchte
kauen oder 1 Schale Pfefferminztee trinken.
Verbrennungen
Kleine Verbrennungen behandelt man indem man frische
Zwiebeln fein schneidet, zerquetscht und auf die Brandwunden
legt, jede Stunde wechseln.
Anstatt der Zwiebeln können auch
geriebene Karotten, zerquetschte, faule Äpfel,
rohe gerissene Kartoffeln oder die zerkleinerte, grüne Rinde vom
Holunder verwendet werden.
Warzen
Frischer Schöllkrautsaft
(Warzenkraut): 3 mal täglich damit Warzen abtupfen.
Reife, rote Ananas-Erdbeeren,
die über Nacht von Schnecken angefressen wurden, kann man immer
noch verwenden. Zuerst zerdrücken, dann die mit Warzen befallenen
Hautstellen einreiben.
Wechselbeschwerden
Präparate, die einen anderen
Wirkungsmechanismus haben, beseitigen oder lindern einige Symptome,
haben aber keine prophylaktische Wirkung z.B. auf den Knochen oder Hirn.
Agnukliman:
Extrakt aus der Traubensilberkerze (= schwarze Schlangenwurzel = Cimicifuga
racemosa ) Hilft durchaus bei Wechselbeschwerden, besonders indiziert
bei Kontraindikation für die Hormonersatztherapie oder bei Ablehnender
Haltung der Patientin.
Frauentee
zum hormonellen Ausgleich : Salbei 40gr., Frauenmantel, Passionsblume,
Stockrose, Ringelblume, Fenchel je 10gr., Lavendel und Tausendguldenkraut
je 5gr.; im Heißaufguss. tgl. 1 - 3 Tassen. (nach Kräuterpfarrer
Weidinger)
Femisoya
: eine pulverförmige Zubereitung, die eine Kombination
aus genfreiem Soja, Leinsamen und Hagebutte enthält. Soja und Leinsamen
enthält pflanzliche Östrogene.
Klimaktoplant
: homöopathisches Breitbandpräparat, bestehend aus
: Cimicifuga racemosa D2(Traubensilberkerze-bei vegetativen Beschwerden),
Sepia D2 (Sekret des Tintenfisches - bei Depressionen, Gereiztheit),
Strychnos ignatii D3 (Ignatiusbohne - Stimmungsschwankungen), Lachesis
D5 (Gift der Buschmeisterschlange - Hitzewallungen, Herzklopfen), Sanguinaria
canadensis D2 (Kanadische Blutwurzel - Hitzewallungen, Kopfschmerzen)
Zum
Reduzieren von Hitzewallungen und Schweißausbrüchen
eignen sich auch Teekuren ( zB.: tägl. 2-3 Tassen Salbeitee oder
Rosmarintee ungesüßt, warm, schluckweise kurmäßig
über 4 Wochen ). Ein abendliches Vollbad mit 6-8 Tropfen eines
ätherischen Zypressenöls - nicht länger als 15 min..
Oder eine Ganzkörpermassage mit einer Mischung aus 4 Tropfen Zypressen-
und 2 EL Mandelöl. Wechselfußbäder nach Kneipp (5 Min.
38° / 10 Sec. 10° / 5 x wiederholen)
das
Homöopatikum Melissa D4 einige Zeit täglich
3 mal 15 Tropfen eingenommen, dient zu Nervenstärkung und zur Beruhigung.
Kräutertee:
4 Teile Heidkraut, 3 Teile Andorn, 2 Teile Frauenmantel, 3 Teile Pfefferminze,
3 Teile Melisse, 5 Teile Baldrianwurzel, 3 Teile Goldrute, 2 Teile Kümmel,
2 Teile Kamille, 1 Teil Orangenblüte, 1 Teil Tausendguldenkraut.
2 Teelöffel der Kräutermischung mit 1/4 l kochendem Wasser
überbrühen. 15 Min ziehen lassen. Abseihen. Morgends nüchtern,
gleich nach dem Aufstehen, 1/2 Stunde vor dem Mittagessen und abends
1 Stunde vor dem Schlafengehen je 1 Tasse langsam trinken.
Wunden
Eine Indianerart
Nordamerikas heilte frische oder schlecht heilende Wunden mit Rotem
Sonnenhut (Echinacea) aus. Ein Stück frischer, gereinigter Wurzel
und einige Blätter wurden von dem Betroffenen gekaut. Der Saft
geschluckt und die Masse als Brei auf die Wunde gelegt. Dies 3 Tage
lang 2mal täglich. Am vierten Tag war die Heilung wenigstens eingeleitet
und meistens schon ganz vollzogen.
Schüttelfrost
Zahnfleisch
Zahnfleischblutungen
kann man raschest wirksame Abhilfe schaffen, wenn man einige Zeit lang,
täglich abends, vor dem Zubettgehen eine Zitronenscheibe aussaugt,
die Kerne aber ausspuckt.
Gegen entzündetes Zahnfleisch, Weidenrinde, im
Jänner u. Februar gesammelt, rasch getrocknet u. in Glas aufbewahrt,
ergibt in der Abkochung ein gut brauchbares Gurgelwasser bei entzündetem
Zahnfleisch.
Einen in Johanniskrautöl getränkter Mullstreifen einführen
beschleunigt die Heilung von Wunden nach dem Zahnziehen.