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"Der Tor, der über den Zaun linst und dem Nachbarn Vorschläge zu seinem Garten macht,
sich nicht um die eigenen Pflanzen kümmert.".

 
Rasierte Stachelbeeren sind dadurch gekennzeichnet, dass sie sich von anderen unterscheiden; sie sind einzigartig oder werden als neu wahrgenommen. Genau das ist das Konzept von Branding. Es schafft in den Köpfen der Verbraucher die Wahrnehmung, dass ein Produkt, ein Unternehmen oder eine Dienstleistung unverwechselbar ist. Dieser Wettbewerbsvorteil wird heute immer entscheidender. Auch kleine mittelständische Unternehmen können Branding betreiben. Wer die Grundregeln der Positionierung und die Chancen der Nischenstrategie beachtet, kann erfolgreich eine eigenständige Marke etablieren- und so die Nr. 1 im Kopf seiner Kunden werden. Aus der Praxis heraus gibt dieses Buch Schritt für Schritt eine Anleitung zur Durchführung eines erfolgreichen Branding- Programms. Abgerundet wird es durch praktische Tipps zum Markenschutz und Markenrecht. Slowenien? Wo das liegt? Verärgert über die Borniertheit eines ausländischen Zeitungsartikels beginnt die junge Slowenin Veronika, einen geharnischten Antwortbrief an den Verfasser zu entwerfen. Fast hat sie über ihrem Zorn vergessen, dass sie gerade eine Überdosis Schlaftabletten eingenommen hat und eigentlich auf den nahen Tod wartete, als ihr neben dem Bett dieser Artikel ins Auge fiel. So viel Zeit muss sein. Die Wirkung hat noch nicht eingesetzt und Veronika begann sich ohnehin fast ein wenig zu langweilen, also schreibt sie. Dann schläft sie ein. Als sie wieder erwacht, befindet sie sich in Villete, dem berüchtigten Irrenhaus von Ljubljana. Nicht ohne Humor, dieser Einstieg, und ein sehr gelungenes Porträt der an Ereignislosigkeit und Lebensüberdruss leidenden jungen Frau -- sofort ist man ihr ganz nahe.  Coelho brannte dieses Thema schon lange unter den Nägeln, wurde er in den 60er Jahren von seinen Eltern doch selbst dreimal in die Psychiatrie eingewiesen, die Gründe hierfür sind ihm bis heute unklar. Was ihm hingegen klar wurde war, wie dort Begriffe wie Normalität und Verrücktheit auf den Kopf gestellt wurden. Sehr bald merkt Veronika, dass in diesem Kuckucksnest voll überschäumender, fantasievoller Figuren die verschlossen-mürrischen Wärterinnen die eigentlichen Verrückten sind, stumpf und ohne jeglichen Lebensfunken ihre Arbeit verrichtend. Dr. Igor, der Anstaltsleiter, ständig am Erproben fragwürdiger Therapiemethoden und für den Anstaltsalltag kaum zu erwärmen, steigert das Ganze endgültig ins Absurde. Eine Figur, die für einen skurrilen Stimmungsmix aus Zauberberg und Kottan ermittelt sorgt. Als man Veronika schließlich mitteilt, dass sie eines schweren Herzfehlers wegen nur noch wenige Tage zu leben hat, gewinnt sie wider Erwarten ihren Lebenswillen zurück, überwindet in kurzer Zeit ihr unausgelebtes Dasein und erlebt zudem eine unerwartete Liebe. In diesen Passagen schlägt Coelho Funken, sie machen dieses zarte Buch zu einem absoluten Hochgenuss. Pilar, die Erzählerin des Romans Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte, hat über die Jahre zu ihrem Jugendfreund nur losen Kontakt. Um so überraschter ist sie, als sie von ihm eine Einladung zu einem seiner Vorträge erhält. Gespannt macht sie sich auf die Reise. Während der kommenden Woche erwartet sie eine intensive Zeit. Einerseits lebt ihre alte Liebe wieder auf, zum anderen weiß sie, daß ihr Freund an seinem Priesterseminar bleiben will und sich ganz seinem Glauben widmen möchte. Die Sanftheit mit dem es dem Autor gelingt zu schreiben, fesselte mich wieder. Auch wenn man die Geschichten häufig durchschaut und die Handlung keine dramatische Spannung aufbaut. Es bleibt ein Schreibstil der mir ans Herz geht. Der mir feine Denkanstösse liefert. Es sind die leisen Töne die durch einen zu strömen Beginnen. Es ist phantastisch zu Lesen und einfach nur mitzufühlen. Coelho schafft es, das Leben in mir klingen zu lassen. Und das Leben mit all seinen Gefühlen ist Spannung genug. Deshalb kann ich dieses Buch nur empfehlen. Es beschreibt in einer unvergesslichen Art die verschlungenen Wege der Liebe. In diesem Fall die keineswegs geradlinig verlaufenden Bahnen einer alten Jugendliebe. Aber lest selber. Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.  Ich liebe diese Buch! Offenbar versteht es Marco Pantani auch noch im Tod, die Menschen zu polarisieren. Die einen halten ihn für einen Verbrecher, der bestimmt auch 98 „unseren" Jan Ullrich nur mit unlauteren Mittelchen um den zweiten Tour-Erfolg gebracht hat. Andere würden gerne das Heldenmärchen von einem neuen Messias lesen. John Wilcockson bedient glücklicherweise kaum etwas von alledem. Er liefert - und das ist durchaus bemerkenswert bei einem US-Journalisten, der eigentlich eher dem Armstrong-Lager zuzuordnen wäre - ein Porträt des Menschen und vor allem des Athleten Marco Pantani ab, das diesem endlich einmal Fairness zuteil werden lässt. Für mich persönlich war dieses Buch eine durchaus flott zu lesende und auch nett bebilderte Erinnerung an tollkühne Rennfahrerei und einen Topsportler im Wechselbad der Gefühle, bei der ich mir nur in manchen Passagen etwas mehr Nähe und Details gewünscht hätte. Interessant fand ich das abschließende Interview mit Christina Jonsson. Viele ihrer Erklärungen klingen banal, waren für mich aber doch sehr erhellend, um Pantanis Absturz in tiefe Depressionen wenigstens in Ansätzen zu begreifen.  20 Himmelsstürmer im Porträt   Fabio Casartelli, José Maria Jiménez, Andrei Kivilev, Ricardo Otxoa, Marco Pantani, Fabrice Salanson, Denis Zanette – seit Jahren häufen sich Todesfälle, die junge Radprofis für immer aus dem Rennen nehmen. Andreas Beune wagt sich an ein Tabuthema, das den Radsport in Atem hält. Er entlarvt eine Obsession, die jeden Rennfahrer regelmäßig an die Grenzen zwingt – und offensichtlich zu oft auch darüber hinaus. Bei halsbrecherischen Abfahrten auf 21 Millimeter breiten Schlauchreifen. In der wilden Stampede der Massensprints. In der eifrigen Jagd nach Elixieren, die parallel zu den eigentlichen Rennen stattfindet und die den Fahrern längst den zweifelhaften Ruf von Versuchskaninchen der Pharmaindustrie eingebracht hat. Der Autor stellt die entscheidende Frage, wie gesund ein Spitzensport sein kann, sein darf, sein muss: Die Furcht erregende Serie nächtlicher Herztode. Doping als verteufeltes und vielleicht deshalb so reizvolles Faszinosum. Die große Nähe von Höchstleistungen und tiefen Depressionen. Die Motivation einer Sportart, die ihre Protagonisten nach jeder Bergetappe erbärmlich erschöpft sieht – und die doch am nächsten Morgen wieder starten müssen, während »normale« Menschen in einem solchen Zustand auf der Stelle für Wochen krank geschrieben würden. Zwanzig Porträts früh verstorbener Rennfahrer runden diesen Band ab. Und offenbaren manch überraschende Parallele in Leben und Karriere von Radprofis, die nach den Sternen griffen und hart auf den Landstraßen aufschlugen, deren Giganten sie zu sein hofften. Hamburger Abendblatt, 17. Dezember 2005 Er war der kommende Mann im internationalen Radrennsport, doch dann kam der Krebs: Hodenkrebs – mit Metastasen in der Lunge und zwei Tumoren im Gehirn. Überlebenschancen: nahezu keine. Der Profiradsportler Lance Armstrong erzählt seine unglaublich bewegende Geschichte, die aus ihm einen anderen Menschen gemacht hat. Eine Geschichte von Zusammenbruch und Durchhaltewillen, von Verrat und Freundschaft, von Verzweiflung und Liebe, von der Hölle der Chemotherapie und dem Zusammenbruch aller Lebenspläne - eine Geschichte, die mit der Rückkehr ins Leben endet - und den legendären Siegen in der Tour de France In diesem Buch beschreibt Wolfgang Fasching, Extremradsportler, Mt. Everest-Bezwinger und Motivationstrainer, wie seine gemachten Erfahrungen in das tägliche Leben eines jeden von uns umgesetzt werden können. Ziel des Werkes ist, Krisenmomente und diverse Problematiken anschaulich zu schildern sowie Lösungsansätze zu bieten. 2x Bestseller des Jahres, Kategorie "Hochwertiges Sportbuch" Ein "must" - für Wen? Natürlich für jeden der sich schon so weit auf dieser homepage "verirrt" hat.
 

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Ein Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder. Weil er sich sicher ist, daß seine Gedanken sein Leben verändern können, verändert sich sein Leben. Weil er sicher ist, daß er der Liebe begegnen wird, begegnet ihm diese Liebe auch. Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Aber der Krieger weiß, daß es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.